Christbaumschmuck oder Weihnachtsschmuck – „Glanz und Glitter“

Historisch betrachtet sind die ersten Weihnachtskugeln um das Jahre 1830 überliefert worden. Zunächst fand der Christbaumschmuck nur beim Hochadel Verwendung und dem einfachen Volk wurde dies untersagt.

Mit der Zeit wurde die Sitte des Weihnachtsschmuck aber auch beim gewöhnlichen Volk beliebt und diese schmückten die Bäume dann mit Zweige und „Tannenreisig“. Aus den umliegenden Wäldern wurde entsprechender „Schmuck“ zusammengetragen und ins Haus gebracht.

Seit dem späten 19. Jahrhundert hat sich der sog Lamettabrauch eingebürgert. Historisch erstmals Erwähnung findet er in den Geschichtsbüchern im Jahre 1878 in Neuerung bei Nürnberg. Christbaumschmuck im Mittelalter

Lametta ein traditioneller Weihnachtsschmuck für den Christbaum

Lametta ist italienisch und steht für Metallblatt. Es besteht aus schmalen, dünnen, glitzernden Metallstreifen und ist ebenso wie Rauschgold ein traditioneller Weihnachtsbaumschmuck geworden.  Während wie oben beschrieben Lametta in den Anfängen als Christbaumschmuck die Bäume zierte, symbolisiert es heute am Weihnachtsbaum bloß Eiszapfen.

Allerdings haben sich auch regionale Unterschieder heraus entwickelt. So zum Beispiel wird in einigen Regionen traditionell kein Lametta verwendet, beispielsweise in Oberfranken.

WeihnachtsschmuckDer Weihnachtsbaumschmuck hat heute eine derart wichtige Bedeutung, daß er zu einer eigenen Industrie geworden ist. Besonders deutlich wird die Faszination mit dem Schmuck am Heiligen Abend, wenn die gesamte Familie vor dem Baum steht und diesen bewundert.

In vielen Familien sollten die Kinder daher den geschmückten Baum nicht vor der Bescherung sehen und wurden von den Eltern dazu angehalten, vor ihren eigenen Geschenken zuerst den Baum zu betrachten  ein schönes Symbol für den uneigennützigen Charakter des Schenkens und das einigende Geschehen des Festes.

Christbaumschmuck Sortiment für Weihnachtsbaum innen und aussen

Diese optische Ausgestaltung der Weihnachtsbäume ist also heute zu einem absoluten Symbol von Weihnachten geworden. Man muß aber heute unterscheiden zwischen Weihnachtsschmuck, welcher innerhalb geschlossener Räume und jenem der außerhalb geschlossener Räume angebracht wird.

Christbaumschmuck für aussen

Auch dieser Trend ist der Kommerzialisierung von Weihnachten zu verdanken. Denn früher beschränkte sich Weihnachtsschmuck fast ausschließlich auf die Dekoration der eigenen vier Wände, Später wurden die Büros der Mitarbeiter dekoriert, dann entdeckten die Firmen ihre motivierende Kraft und schlußendlich auch der Handel und die Entertainment Industrie. Letztere hat mittlerweile auch begonnen, zum Beispiel Einkaufszentren zu dekorieren. Diese Tradition lebt bis heute. Doch am Heiligen Abend ist noch immer das Herzstück der geschmückte Weihnachtsbaum und die geschmückte Wohnung. In vielen Haushalten steht außerdem eine sogenannte Weihnachtskrippe.