Weihnachtsbräuche in Deutschland und der Welt

Bevor wir uns eingehend den Weihnachtsbräuchen thematisch widmen können, müssen wir kurz begrifflich erklären, Krippe Weihnachtsbräucheworum es bei Weihnachten geht, wer es feiert, wo man das Fest feiert und warum es von so globaler Bedeutung für alle Christen dieser Welt ist.

Weihnachten wird als das Fest der Liebe bezeichnet. Es wird auch Christfest oder als „Heiliger Abend“ bezeichnet. Am Weihnachtstag feiert die christiliche Gemeinschaft die Geburt Jesus Christi.

Der eigentliche Feiertag ist der 25. Dezember, der Christtag, auch Hochfest der Geburt des Herrn genannt.

Weihnachtsbräuche sind regional unterschiedlich ausgeprägt

Es gibt regional große Unterschiede wann das eigentliche Weihnachtsfest gefeiert wird. In Europa ist es durchaus üblich, das Weihnachtsfest einen Tag „früher“, das heißt am 24. Dezember abends zu feiern.

Weihnachtsbrauchtum im Erzgebirge

Im Erzgebirge, einer ehemaligen Bergbauregion, ist Weihnachten ein Lichterfest mit vielen Traditionen. Von den festlichen Märkten bis zum schönen Dekor leuchtet das Erzgebirge wirklich weihnachtlich. Holzschnitzerei und Glasbläserei sind spezialisierte Handwerkstraditionen. Hölzerner Weihnachtsschmuck wie Räuchermännchen, Nussknacker, sowie Holzspielzeug und mundgeblasener Christbaumschmuck aus Glas, sind alte Traditionen. Die Erzgebirge Weihnachtszeit dauert sechs Wochen, vom Antreasstag am bis zum Dreikönigstag.

Erzgebirgische Holzkunst

Engel

BergmannNussknackerWeihnachtspyramidenRäuchermännchen

Schwibbogen

USA & Großbritannien

Weihnachtsmarkt-Weihnachtsbrauch

Im angelsächsischen Raum, also vor allem in UK und in den USA wird Weihnachten am 25. Dezember gefeiert. Auch beim „wie“ unterscheiden sich beide Regionen sehr stark. Während in Europa mit einem Weihnachtsbaum gefeiert wird, begehen die Angelsachsen Weihnachten etwas anders. In der Regel werden den Kindern (aber auch den restlichen Familienmitgliedern) Geschenke in Strümpfe gesteckt, welche dann morgens im Wohnzimmer hängen. Das eigentliche Weihnachtsfest findet als morgens am 25. Dezember statt.

Heiliger Abend

Weihnachten wird als das Fest der Liebe bezeichnet. Es wird auch Christfest oder als „Heiliger Abend“ bezeichnet. Am Weihnachtstag feiert die christiliche Gemeinschaft die Geburt Jesus Christi.Der eigentliche Feiertag ist der 25. Dezember, der Christtag, auch Hochfest der Geburt des Herrn genannt.

Allerdings vermischen sich die Traditionen in den letzten Jahren und auch Weihnachtsbäume finden Einzug in die amerikanischen Wohnzimmer. In England zum Beispiel gehören Weihnachtsbäume schon lange zur Tradition, wenngleich das eigenliche Weihnachtsfest immer noch am 25. Dezember gefeiert wird.

Weihnachtssterne-WeihnachtsbrauchIn vielen Ländern (eigentlich den meisten Ländern) werden die Weihnachtsfeiertage im Rahmen der Familie verbracht. Der 25. Dezember (in vielen Ländern auch der 24. Dezember und der 25. Dezember) ist in vielen Staaten ein gesetzlicher Feiertag. Zu diesen Ländern zählen zum Beispiel Deutschland, die Schweiz, Österreich, England, Frankreich und viele andere auch. Der 25. Dezember gilt eigentlich global als Feiertag.

Wie gesagt ist der eigentliche Ausgangspunkt des Weihnachtsfestes die Geburt Jesus Christis. Teilweise gibt es sehr alte Bräuche, auch nicht-christliche Winter- und Lichtbräuche hinzugetreten und mit christlichen Motiven zu säkularisierten (darunter versteht man im Prinzip jede Form von Verweltlichung) Formen verschmolzen.

Die Weihnachtszeit endet prinzipiell am 6. Januar (Jänner in österreich  ), jedoch kann sich das je nach Konfession leicht unterscheiden. Offiziell handelt es sich um das Epiphaniafest bzw. am darauffolgenden Tag um den Tag der Taufe des Herrn. Am 6. Januar klopfen auch in vielen Ländern an vielen Toren die 3 heiligen Könige an die Türen.

Weihnachten Heute

Weihnachten wird heute traditionell in Europa (vor allem) mit typischen ursprünglich weihnachtlichen Symbole, Liedern und Ausstattungsstücke verbunden. Auch das öffentliche (und mittlerweile kommerzielle) Stadtbild passt sich der Weihnachtszeit an und ändert sich bereits ab Ende November vielerorts. Zum veränderten Stadtbild gehören etwa traditionell Weihnachtsmärkte, Weihnachtsmusik, Weihnachtsbeleuchtung und vor allem viel Weihnachtsbäckerei. Der immergrüne Tannenbaum hat zu Weihnachten eine einschlägige Symbolkraft und der beleuchtete Weihnachtsbaum, sowohl in den öffentlichen Plätzen, in Unternehem aber vor allem im vertrauten zu Hause hat zu Weihnachten absoluten Symbolcharakter. Er wird als quasi Epi-Zentrum des Weihnachtsfestes gesehen. Viele Städte kämpfen gar darum, die größte Tanne, Fichte oder Eiche zu erhalten.

»Alpenländisches Weihnachten«