Der Weihnachtsbaum: Ein Baum erobert die Welt

Beim Weihnachtsbaum handelt es sich um einen weihnachtlichen Brauch, der erst am 24. Dezember ausgeführt wird. Hierbei wird ein abgeschlagener Tannenbaum in der Kirche, auf öffentlichen Plätzen oder in der Wohnung aufgestellt und weihnachtlich geschmückt.

Geschichte und Ursprung des Weihnachtsbaum

Als Weihnachtsschmuck kommen Lichterketten, Sterne, Tannenzapfen, Lametta, Weihnachtskugeln und weitere Weihnachtsfiguren in Frage. Beim Material gibt es eine ebenso umfangreiche Auswahl wie bei den Figuren: Sterne können aus Stroh, Plastik oder aus Glas bestehen. Gleiches gilt für die Kugeln, die meist aus zerbrechlichen Material bestehen und in jeder Größe und Farbe aufgehängt werden können. Die klassischen Farben rot und grün standen für Hoffnung und das Blut Christi, das er für die Menschheit opferte.

Auf die Spitze des Tannenbaums wird ein Stern, ein Engel oder eine Glasspitze gesteckt. Ein Stern soll an den Stern von Bethlehem erinnern. Der Tannenbaum wird am Tag vor dem Heiligen Abend aufgestellt und bleibt bis zum 6. Januar (Heilige Drei Könige) stehen. In manchen Gegenden, in denen der katholische Glaube überwiegt, bleibt der Weihnachtsbaum bis zum 2. Februar (Lichtmess) stehen. Erst an diesem Tag endet die Weihnachtszeit.

Der erste Weihnachtsbaum wurde höchstwahrscheinlich im Jahr 1527 aufgestellt – in Mainz. Seit dieser Zeit wird der Tannenbaum immer öfter erwähnt. Im Jahr 1815 wurde von Wilhelm Hoffmann in Weimar der erste öffentliche Weihnachtsbaum für arme Kinder aufgestellt. Somit ist klar, dass der Tannenbaum seinen Ursprung in Deutschland hatte und von dort aus verbreitet wurde. Seither ist er als Brauch an Weihnachten nicht mehr wegzudenken.

Als Christbaum wird immer nur ein Nadelbaum verwendet. Besonders beliebt sind die Nordmanntannen, die eigens für Weihnachten gezüchtet werden.

Unter den geschmückten Tannenbaum werden die Geschenke gelegt und meistens auch eine Weihnachtskrippe aufgestellt.
Das Grün des Baumes soll Leben in die Wohnung bringen und die früher verwendeten Kerzen stehen stellvertretend für Hoffnung. Heute werden statt Wachskerzen Lichterketten verwendet, die entweder in Kerzenform gefertigt werden oder deren Leuchtkörper die Form von Sternen oder Kugeln haben.