Christbaumschmuck im Mittelalter

Der Christbaumschmuck wird heute von jeder Familie und auch öffentlichen Einrichtungen verwendet, um damit an Weihnachten den Tannenbaum zu schmücken. Seit dem Mittelalter stellt das Schmücken des Weihnachtsbaumes eine feste Tradition zur Weihnachtszeit dar.

Ursprung und Geschichte

Damals wurde er noch Paradiesbaum genannt und wurde mit Äpfeln, Backwaren und auch mit bunten Papierblüten geschmückt. Aufzeichnungen geben wieder, dass im Elsass der erste Weihnachtsbaum mit Äpfeln und Backwaren geschmückt wurde. Bei den Backwaren handelte es sich nicht um weihnachtliche Symbole, sondern um Backwerk in Form von Spielzeug oder Tieren. Ebenfalls war es Tradition, an den Weihnachtsbaum Nüsse und weiteres Obst zu hängen.

Wer es sich leiste konnte, vergoldete die Nüsse und die Äpfel unter Zuhilfenahme von Rauschgoldpapier. Aus diesem wurden früher auch die berühmten Rauschgoldengel gefertigt. Generell waren Süßigkeiten aller Art beim Schmücken des Weihnachtsbaumes beliebt: So wurden Zuckerstangen, Bonbons und Zuckermandeln an den Baum gehängt. Über diesen Schmuck freuten sich im besonderen Maße die Kinder, da zur damaligen Zeit Süßigkeiten einen Luxus darstellte, den sich nicht jeder leisten konnte.

Aufgrund des Christbaumschmuckes wurde der Weihnachtsbaum zu Beginn des 18. Jahrhunderts auch als Zuckerbaum bezeichnet. Nach und nach wurde es beliebt, aus einer Zuckermasse, die später mit Marzipan verfeinert wurde, Figuren herzustellen, die bunt bemalt und sodann auf den Weihnachtsbaum gehängt wurden. Das Backen von Süßigkeiten und Backwaren entwickelte sich stetig weiter, bis eines Tages Lebkuchen jeglicher Form an den Baum gehängt wurde.

Ab dem 19. Jahrhundert wurde dann der Vorgänger des heute beliebten Christbaumschmuckes hergestellt. Familien bastelten in der Adventszeit aus Papier oder Pappe Figuren aller Art, bemalten sie und hingen sie dann an Weihnachten auf den Baum. Ebenfalls wurden aus Papier bunte Ketten ausgeschnitten, die den Baum zieren durften. Sehr beliebt war das Basteln aus den Materialien Watte und Stroh. Aus Stroh wurden vorrangig Sterne gebastelt und aus Watte alle möglichen Figuren, unter anderem Engel.

http://www.weihnachten.one/wp-content/uploads/2017/04/Gebildbrot.jpghttp://www.weihnachten.one/wp-content/uploads/2017/04/Gebildbrot-150x150.jpgChristkindWeihnachtsbrauchtumChristbaumschmuck im Mittelalter Der Christbaumschmuck wird heute von jeder Familie und auch öffentlichen Einrichtungen verwendet, um damit an Weihnachten den Tannenbaum zu schmücken. Seit dem Mittelalter stellt das Schmücken des Weihnachtsbaumes eine feste Tradition zur Weihnachtszeit dar. Ursprung und Geschichte Damals wurde er noch Paradiesbaum genannt und wurde mit Äpfeln, Backwaren und...

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