Erzgebirgische Volkskunst - Weihnachtsdekoration aus Erzgebirge

das bedeutet traditionelle Räuchermännchen, Nussknacker, Schwibbögen, Bergmann, Engel und Weihnachtspyramiden zu Weihnachten als Weihnachtsdekoration

Wie es früher einmal war …Davon erzählen uns heute alte Geschichten, überlieferte Sagen und vielleicht so manches Relikt. Von jeher wurde Wissen und Können von Generation zu Generation weitergegeben, um es für die Nachtwelt zu erhalten. Ein Optimalfall, wenn Riten und Sitten gar bis in unsere Tage überlebt haben.

erzgebirgische-volkskunstWeit über die Landesgrenzen hinaus bekannt für gepflegte Traditionen und gelebtes Brauchtum ist das Erzgebirge. Das im Herzen Europas liegende Mittelgebirge verdankt seinen Namen reichen Erzvorkommen, vor allem Silber, im Gestein, welche vom 15. bis zum 17. Jahrhundert großflächig abgebaut wurden und Sachsen zu einem reichen Land machten.

Mit dem Niedergang des Bergbaus kam die Arbeitslosigkeit für die meisten der Kumpel.
Mehr aus Not denn aus Tugend besannen sich die Bergarbeiter auf ihre handwerklichen Fähigkeiten, entwickelten diese und sich weiter bis zur Perfektion, wie wir sie heute von der in aller Welt berühmten Erzgebirgischen Volkskunst kennen, die daraus entstand. Aus dem ursprünglichen Nebenerwerb bildete sich große Volkskunst, die mittlerweile niemand mehr missen möchte.

Erzgebirgische Holzkunst

Wer kennt sie nicht, die sich drehenden Pyramiden, markanten Nussknacker, qualmenden Räuchermännchen, filigranen Schwibbögen – Inbegriff für Weihnachten und besinnliche Stunden.

Und wahrlich: Obwohl das Erzgebirge zu jeder Zeit eine Reise unbedingt wert ist, lohnt ein Besuch in der Adventszeit ganz besonders. Dann nämlich erwacht hier das deutsche Weihnachtsland, hüllt die gesamte Region in einen zauberhaften Lichterglanz und fasziniert mit seinen berühmten Figuren und Formen, wohin das Auge auch schaut.

Zahlreiche Manufakturen fertigen die detailverliebt gedrechselten, geschnitzten und gebastelten, doch durchaus auf einen ernsten Hintergrund bezogenen Schwibbögen und Nussknacker, Räuchermännchen und Engel, Kurrende und Pyramiden in aufwändiger, äußerst geschickter Handarbeit.
Liebevoll bemalt, üppig dekoriert finden unzählige dieser hölzernen Gesellen einen ehrenden Platz im weihnachtlichen Heim oder in Sammlervitrinen. Dass die erzgebirgische Volkskunst dabei auch praktischen Nutzen aufweist, wie die robusten Nussknacker und leuchtenden Schwibbögen eindrucksvoll beweisen, bleibt ob der überwältigenden Schönheit meist nur zweitrangig.

Den Ideen der Kunsthandwerker indes scheinen keine Grenzen gesetzt, denn alljährlich warten sie neben den überaus beliebten klassischen Motiven stets auch mit Neuem auf.